Bo Hines, der Exekutivdirektor des President's Council of Advisors on Digital Assets, kündigte auf der Bitcoin-Konferenz 2025 in Las Vegas am 27. Mai an, dass die Bundesregierung alle bereits gehaltenen Vermögenswerte veräußern wird Bitcoin (BTC) und wird zudem budgetneutrale Möglichkeiten zur Erweiterung seiner strategischen Bitcoin-Reserve (SBR) prüfen. Hines bezeichnete Bitcoin als „digitales Gold“ und betonte, dass die Knappheit dieses Vermögenswerts eine dauerhafte Verwahrung erfordere.
Er unterschied klar zwischen der strategischen Bitcoin-Reserve und dem umfassenderen nationalen Vorrat an digitalen Vermögenswerten und betonte das absolute Verbot der Veräußerung. Diese Unterscheidung wurde auch in einer am 6. März von Präsident Donald Trump unterzeichneten Durchführungsverordnung verankert, die beide Konzepte etablierte.
Hines erklärte: „Wir werden keine Bitcoins, die wir möglicherweise an die US-Regierung verkaufen, verkaufen, Punkt.“ Er wies weiter darauf hin, dass die USA Bitcoin als Ware mit „intrinsischem Wert“ anerkennen. Dieser Status rechtfertigt eine separate Reserve für diesen einzelnen Vermögenswert.
Hines lehnte die Idee eines numerischen Ziels für die Bitcoin-Bestände des Bundes ab und stellte klar, dass es keine Begrenzung gebe. Er erklärte: „Wir wollen so viel wie möglich.“ Die Reserveinfrastruktur erfordert von den Verantwortlichen, „budgetneutrale Wege“ zur Ausweitung des Angebots zu finden, und die Arbeitsgruppe prüft weiterhin Optionen, die dieser Anforderung gerecht werden.
Redner auf der Konferenz schlugen vor, Bitcoin ohne Steuergelder in die Reserve aufzunehmen. Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, schlug die Idee einer Lizenzgebühr für Bitcoin-Mining in den USA vor. Dies würde bedeuten, dass Miner einen Teil ihrer Blockbelohnungen in BTC an eine staatliche Wallet zahlen würden, was den Akkumulationsprozess vereinfachen würde.
Darüber hinaus wären Krypto-Mining-Anlagen, die Methanabfälle nutzen, von Steuern befreit. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, glaubt, der „schnellste Weg“, Bitcoin zu sammeln, sei der Verkauf von Altcoins aus dem National Digital Assets Stockpile und der Kauf weiterer BTC mit dem Erlös. Er bemerkte: „Das ist elegant, denn es ist nicht einmal Bargeld im Spiel. Man könnte ein Altcoin/BTC-Paar verkaufen, ohne dass Bargeld auftaucht, und die räuberische Regierung hätte keinen Grund, sich darauf zu konzentrieren.“
Die Vision der US-Regierung, Bitcoin als strategisches Asset zu nutzen, bietet interessante Möglichkeiten für die Zukunft digitaler Vermögenswerte. Der Schwerpunkt auf dem Ausbau der strategischen Bitcoin-Reserve ohne Einsatz von Steuergeldern könnte als Vorbild für andere Länder dienen, die den Wert von Kryptowährungen nutzen wollen. Diese Entwicklungen sind entscheidend für das Wachstum und die Institutionalisierung des Kryptomarktes.
Was ist die strategische Bitcoin-Reserve?
Bei der Strategic Bitcoin Reserve handelt es sich um einen speziell von der US-Regierung verwalteten Vorrat an Bitcoins, wobei der Schwerpunkt auf der dauerhaften Verwahrung und nicht auf dem Verkauf bestehender Bestände liegt.
Warum bezeichnet die Regierung Bitcoin als „digitales Gold“?
Der Begriff „digitales Gold“ betont die Knappheit und den inneren Wert von Bitcoin, der dem von physischem Gold ähnelt, und macht es zu einem attraktiven Vermögenswert für die sichere Aufbewahrung und strategische Anlage.
Wie kann die US-Regierung Bitcoin anhäufen, ohne Steuergelder zu verwenden?
Die Regierung prüft verschiedene Strategien, wie etwa die Erhebung von Lizenzgebühren auf das Bitcoin-Mining und den Verkauf von Altcoins aus dem National Digital Assets Stockpile, was es ihr ermöglichen würde, mehr Bitcoins zu erwerben, ohne auf Steuereinnahmen zurückgreifen zu müssen.