Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, würdigte diese Woche einen bedeutenden Durchbruch in der Zero-Knowledge-Technologie (ZK). Er bezeichnete die jüngsten Entwicklungen bei Echtzeit-Proofs als „ziemlich beeindruckenden“ Fortschritt. Buterin reagierte damit auf einen Beitrag der Entwicklerin Uma Roy, die bekannt gab, dass ihr Team Echtzeit-Ethereum-Proofs erreicht habe. Dies war eine Errungenschaft, die viele in der Krypto-Community vor einem Jahr als „Mondflug“ betrachteten.
Roys Beitrag, der in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit erhielt, markierte den Meilenstein als entscheidenden Moment für das ZK-Feld. Dennoch stellten einige Beobachter, darunter Forscher Zeng Jiajun, die Frage, ob das Beweissystem wirklich so revolutionär war, wie es schien, insbesondere angesichts früherer Vorhersagen, dass solche Erfolge noch Jahre entfernt seien.
Buterin begrüßte den Fortschritt, nannte aber auch mehrere Gründe, warum diese Arbeit trotz ihrer beeindruckenden Leistung noch nicht als produktionsreife Technologie für das Layer-1-Netzwerk von Ethereum gelten kann. Er wies darauf hin, dass das aktuelle Beweissystem nur Durchschnittsszenarien berücksichtigt und die Worst-Case-Performance noch nicht berücksichtigt, die für eine zuverlässige und sichere Layer-1-Implementierung unerlässlich ist. Darüber hinaus wies er auf einen Mangel an formaler Verifizierung hin, d. h., das System habe noch keine strengen mathematischen Beweise zur Gewährleistung seiner Korrektheit durchlaufen. Vitalik argumentierte, dass dieser Mangel im anspruchsvollen Ethereum-Umfeld, in dem Code-Unveränderlichkeit und finanzielle Risiken im Vordergrund stehen, weiterhin von entscheidender Bedeutung sei.
Ein weiterer Kritikpunkt, den Buterin äußerte, war der Stromverbrauch des Systems. Der Echtzeit-Beweiser verbraucht Berichten zufolge rund 100 Kilowatt Strom, was ihn für den allgemeinen oder privaten Gebrauch unpraktisch macht. Idealerweise sollten solche Systeme auf Maschinen mit einer Leistung von etwa 10 Kilowatt laufen, um eine breitere Dezentralisierung und Zugänglichkeit zu gewährleisten, sodass Beweise auch zu Hause durchgeführt werden können.
Darüber hinaus erwähnte er die langfristigen Skalierungsziele von Ethereum, darunter Pläne zur Erhöhung des Layer-1-Gaslimits um das Zehn- bis Hundertfache. Eine solch drastische Erhöhung des Limits würde eine erhebliche Leistungsoptimierung des Proof-Systems erfordern. Dies untermauert seine These, dass die Technologie noch einige Schritte durchlaufen muss, bevor sie auf der grundlegendsten Protokollebene eingesetzt werden kann.
Trotz dieser Vorbehalte bekräftigte Buterin seine Bewunderung für die Arbeit von Roy und ihrem Team und bezeichnete sie als einen bedeutenden Meilenstein in der ZK-Landschaft. Er merkte jedoch an, dass noch viel Arbeit zu tun sei, bevor Ethereum solche Innovationen vollständig in seine Kerninfrastruktur integrieren könne.
„Es bleibt ein Abenteuer voller Überraschungen in der Welt der Krypto! "
Mit diesem dynamischen Ausblick laden wir Sie ein, die Entwicklungen in der Kryptosphäre aufmerksam zu verfolgen. Die Zukunft ist vielversprechend!
Was ist Zero-Knowledge-Technologie?
Die Zero-Knowledge-Technologie ermöglicht die Überprüfung von Informationen, ohne die Originaldaten preiszugeben. Datenschutz und erhöht die Sicherheit.
Warum ist die Echtzeit-Prover-Technologie noch nicht produktionsreif?
Der aktuelle Echtzeit-Beweiser berücksichtigt nicht die schlechtesten Leistungsfälle und wurde noch nicht formal verifiziert, was für eine sichere Implementierung unerlässlich ist.
Was sind die langfristigen Skalierungsziele von Ethereum?
Ethereum zielt darauf ab, das Layer-1-Gaslimit um das 10- bis 100-fache zu erhöhen, was eine erhebliche Leistungsoptimierung erfordert.