Die Regierung De Wever hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, dass sie zusätzliche Schritte unternehmen wird, um den Zugang zu Bankdienstleistungen auch für Menschen mit weniger digitalen Kenntnissen aufrechtzuerhalten. Der Vorschlag sieht eine Zusammenarbeit mit der Nationalen Bank und die FSMA-Aufsichtsbehörde, einen Rechtsrahmen zu entwickeln, der das Bpost-Filialennetz für grundlegende Dienste zugänglich macht. Dies ist eine Reaktion auf den Rückgang der Zahl der Bankfilialen.
Die neue Regierung plant, die Verfügbarkeit von Bargeld sicherzustellen. Ein früheres Protokoll mit dem Bankensektor über die Aufstellung von Geldautomaten soll innerhalb eines Jahres ausgewertet werden. Darüber hinaus werden Gesetzesänderungen in Erwägung gezogen, um die Aufstellung von Geldautomaten in Geschäften zu ermöglichen.
Liegen In den letzten Jahren sind die Banken zunehmend in die Kritik geraten, weil sie die immer weniger digitalen Kunden ignorieren, indem sie ihr Filialnetz reduzieren und sich auf mobile Apps konzentrieren, um ihre Kunden zu erreichen. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Bankfilialen in unserem Land mehr als halbiert. Die jüngsten Zahlen des Bankenverbandes Febelfin zeigen, dass es in Belgien Ende 2023 nur 3.243 Bankfilialen gab.
Gemeinsam mit der Nationalbank und der Finanzaufsichtsbehörde FSMA wird ein rechtlicher Rahmen entwickelt, um das Filialnetz von bpost für Basisdienstleistungen zu öffnen. Diese neue Lösung ist nicht ganz neu. Bereits seit letztem Jahr können Kunden von BNP Paribas Fortis, der größten Bank des Landes, grundlegende Finanzdienstleistungen direkt bei der Post in Anspruch nehmen.
Die neue Regierung möchte außerdem den Zugang zu Bargeld verbessern. Vor fast zwei Jahren schloss die Vorgängerkoalition ein Protokoll mit dem Bankensektor, um mehr Geldautomaten aufzustellen und diese besser zu verteilen. Die Verhandlungsführer der Regierung haben sich nun darauf geeinigt, dass dieses Protokoll innerhalb von zwölf Monaten gemeinsam mit Febelfin evaluiert werden muss.
Welche Pläne hat die Regierung De Wever, um den Zugang zu Bankdienstleistungen aufrechtzuerhalten?
Die Regierung schlägt vor, in Zusammenarbeit mit der Nationalbank und der Aufsichtsbehörde FSMA einen Rechtsrahmen zu entwickeln, der das Bpost-Filialennetz für Basisdienste zugänglich macht. Dieser Vorschlag ist eine Reaktion auf den Rückgang der Zahl der Bankfilialen.
Wie will die Regierung die Verfügbarkeit von Bargeld sicherstellen?
Ein früheres Protokoll mit dem Bankensektor über die Aufstellung von Geldautomaten soll innerhalb eines Jahres ausgewertet werden. Darüber hinaus werden Gesetzesänderungen in Erwägung gezogen, um die Aufstellung von Geldautomaten in Geschäften zu ermöglichen.
Welche Rolle spielt das Bpost-Filialennetz bei der Aufrechterhaltung der Zugänglichkeit von Bankdienstleistungen?
Der Vorschlag besteht darin, einen Rechtsrahmen zu entwickeln, der das Bpost-Filialennetz für grundlegende Dienste zugänglich macht. Damit stünde insbesondere für digital weniger versierte Kunden ein Backup-System für Bankdienstleistungen zur Verfügung.