Der Bitcoin-Entwickler Ben Allen hat von der Investmentfirma Maelstrom eine beeindruckende Förderung in Höhe von 100.000 US-Dollar erhalten. Diese Finanzierung soll die Entwicklung von Payjoin unterstützen, einem innovativen Datenschutz-Tool, das die Skalierbarkeit verbessert und Datenschutz zielt darauf ab, Bitcoin-Transaktionen zu verbessern und weiter anzukurbeln.
In einer Pressemitteilung vom 20. Mai wurde bekannt gegeben, dass Maelstrom in Zusammenarbeit mit Dan Gould Ben Allens Arbeit am Payjoin-Devkit unterstützen wird. Das Payjoin-System ermöglicht sowohl Absendern als auch Empfängern von Bitcoin um Transaktionen in Stapeln durchzuführen. Dies erhöht nicht nur die Skalierbarkeit, sondern auch die Privatsphäre innerhalb des Bitcoin-Netzwerks.
Payjoin wurde erstmals 2019 von Nicolas Dorier im Rahmen des Bitcoin Improvement Proposal (BIP) 78 eingeführt. Dieses System ermöglicht es sowohl dem Absender als auch dem Empfänger, zu einer Transaktion beizutragen, wodurch die Privatsphäre gestärkt und die Effizienz des Bitcoin-Netzwerks verbessert wird. Darüber hinaus ermöglicht es eine bessere Konsolidierung der Transaktionsausgabe, was die Skalierbarkeit verbessert. Es ist, als würden zwei Hände zusammenarbeiten, um ein Problem zu lösen – effektiv und elegant.
Maelstrom hat bestätigt, dass der Zuschuss von 100.000 US-Dollar jährlich gewährt wird und dass Ben Allen die Freiheit hat, das Projekt auf seine eigene Weise fortzuführen. „Wir glauben, dass die Stipendiaten Erfolg haben, wenn man ihnen den Freiraum gibt, an ihren eigenen Ideen zu arbeiten, ohne sie streng von den Geldgebern kontrollieren zu lassen“, sagte ein Vertreter von Maelstrom.
Dank dieses Stipendiums kann sich Ben Allen ganz auf die Entwicklung von Payjoin konzentrieren. Sein Ziel? Verbessern Sie die Implementierung und stellen Sie die Funktion mehr Bitcoin-Wallets zur Verfügung. Er betont, dass die Reduzierung der Systemkomplexität von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Förderung der Akzeptanz sei.
Payjoin bringt jedoch Herausforderungen mit sich: Der Empfänger muss ständig online sein, und die Kommunikation zwischen den Parteien ist komplexer als bei herkömmlichen Bitcoin-Transaktionen. Maelstrom ist jedoch überzeugt, dass die Akzeptanz von Payjoin die Privatsphäre von Bitcoin-Nutzern deutlich verbessern wird. Arthur Hayes, Chief Investment Officer von Maelstrom, erklärt: „Selbst in einer begrenzten Implementierung widerlegt Payjoin die Annahmen von Finanzüberwachungssystemen, die davon ausgehen, dass mehrere Eingaben in einer Transaktion immer von derselben Entität stammen.“
Maelstrom ist aktiv auf der Suche nach weiteren Kandidaten, die sich für die Verbesserung des Datenschutzes bei Bitcoin einsetzen. Der Erfolg von Payjoin hängt stark von seiner Akzeptanz durch beliebte Open-Source-Bitcoin-Wallets ab. Ein wichtiger Schritt wäre, wenn das BitcoinCore-Wallet Payjoin übernehmen würde, da dies einen bedeutenden Fortschritt darstellen würde.
Ben Allen ist entschlossen, die Unterstützung von Maelstrom zu nutzen, um die Einführung von Payjoin zu beschleunigen. Dadurch wird nicht nur die Privatsphäre der Bitcoin-Benutzer verbessert, sondern sie erhalten auch mehr Kontrolle über ihre Finanzdaten, was das allgemeine Bitcoin-Benutzererlebnis verbessern wird.
Was ist Payjoin?
Payjoin ist ein System, das es sowohl dem Absender als auch dem Empfänger von Bitcoin ermöglicht, zu einer Transaktion beizutragen, wodurch die Privatsphäre und Effizienz des Netzwerks erhöht wird.
Wie viel Förderung hat Ben Allen erhalten?
Ben Allen hat von Maelstrom ein Stipendium in Höhe von 100.000 US-Dollar zur Unterstützung der Entwicklung von Payjoin erhalten.
Was sind die größten Herausforderungen für Payjoin?
Die größten Herausforderungen bestehen darin, dass der Empfänger ständig online sein muss und die Kommunikation komplexer ist als bei normalen Bitcoin-Transaktionen.