Das Strategieunternehmen, ehemals MicroStrategy, steht unter Beschuss. Es gibt eine sogenannte Sammelklage-Klage gegen den Softwaregiganten eingereicht. Bei einer solchen Sammelklage handeln eine oder mehrere Personen im Namen einer größeren Gruppe von Opfern.
Bemerkenswert ist, dass Gründer Michael Saylor in der Klage auch persönlich genannt wird. Doch worum geht es hier genau?
Der Kern des Konflikts dreht sich um die aggressive Bitcoin (BTCStrategie der Strategie. Laut den Staatsanwälten, darunter Anas Hamza, der im Namen einer Gruppe von Aktionären sprach, hat das Unternehmen die Risiken und erwarteten Gewinne überbewertet.
Die Anklage konzentriert sich auf den Zeitraum zwischen dem 30. April 2024 und dem 4. April 2025, in dem zahlreiche Investoren Aktien kauften, während Strategy stark in BTC investiert war. Der Vorwurf: Wesentliche Informationen über die Risiken und bilanziellen Auswirkungen von Krypto-Investitionen wurden bewusst zurückgehalten oder falsch dargestellt.
In einer offiziellen Antwort an die SEC bezog die Strategy Group entschieden Stellung. Das Unternehmen erklärte, es sei mit den Vorwürfen nicht einverstanden und versprach, sich „energisch“ zu verteidigen. Gleichzeitig räumte es ein, den Ausgang des Rechtsstreits und seine möglichen finanziellen Auswirkungen noch nicht abschätzen zu können.
Trotz rechtlichen Drucks bleibt Strategy seinem Kurs treu. Zwischen dem 12. und 18. Mai kaufte das Unternehmen weitere 7.390 BTC, was einer Investition von 764,9 Millionen US-Dollar entspricht. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 103.498 US-Dollar pro Coin.
Insgesamt hält Strategy nun 576.230 BTC mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 69.726 US-Dollar. Dies festigt die Position des Unternehmens als einer der größten Bitcoin-Besitzer der Welt.
Was ist der Grund für die Klage gegen Strategy?
Investoren beklagen, dass sie über die Risiken und Versprechen rund um die Bitcoin-Strategie des Unternehmens in die Irre geführt worden seien.
Wer sind die in den Fall verwickelten Personen?
Die Klage wurde von Anas Hamza im Namen einer Gruppe von Aktionären eingereicht, auch Gründer Michael Saylor wird persönlich genannt.
Wie reagiert Strategy auf die Vorwürfe?
Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und kündigt eine energische Verteidigung an, gibt jedoch keine Einschätzung der Folgen ab.