Seit 2022 gilt in Indien eine strenge Besteuerung von Kryptowährungen, aber wie sieht es mit internationalen Geschenken aus? Insbesondere für Nichtansässige, wie etwa Non-Resident Indians (NRIs), bleibt vieles unklar. Diese Gruppe kann mit unerwarteten Steuerverbindlichkeiten konfrontiert werden, wenn sie Kryptowährungen als Geschenk erhält.
Mit dem Union Budget 2022 unterliegen Krypto-Vermögenswerte in Indien nun einem Steuerrahmen. Alle Gewinne aus dem Verkauf, Tausch oder der Nutzung dieser Vermögenswerte unterliegen einem einheitlichen Steuersatz von 30 %. Sie können keine Ausgaben außer den ursprünglichen Anschaffungskosten abziehen. Diese Regelung gilt sowohl für Fiat- als auch für Krypto-Transaktionen und auch, wenn Sie Krypto wird zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen verwendet.
Darüber hinaus fällt eine obligatorische Quellensteuer von 1 % pro Transaktion an. Dies gilt auch, wenn Sie bei diesen Geschäften einen Verlust erleiden. Ab dem Steuerzeitraum 2025–2026 muss jede Plattform, die solche Transaktionen ermöglicht, diese detailliert melden.
Inländische Kryptogeschenke über 50.000 INR werden mit 30 % besteuert, einschließlich sogenannter Airdrops. Einnahmen aus Bergbau gilt als reguläres Einkommen und wird mit dem Standardsatz besteuert.
Während die Regeln in Indien klar sind, bleibt die steuerliche Behandlung internationaler Krypto-Geschenke unklar. Der aktuelle Rechtsrahmen bietet kaum Orientierung für Geschenke an Inder, die außerhalb Indiens leben, wie etwa NRIs. Das Einkommensteuergesetz legt nahe, dass diese Schenkungen ebenfalls steuerpflichtig sind, gibt jedoch keine konkreten Hinweise zur Umsetzung.
Dieser Mangel an Klarheit kann negative steuerliche Auswirkungen sowohl für den Schenkenden als auch für den Empfänger haben und möglicherweise die weltweite Einführung von Kryptowährungen für den grenzüberschreitenden Wertversand verlangsamen.
Es ist klar, dass Indien im Inland über geordnete Steuervorschriften für Kryptowährungen verfügt, aber bei internationalen Transaktionen herrscht immer noch große Verwirrung. Dieser Mangel an Klarheit kann dazu führen, dass Benutzer zögern, Kryptowährungen für grenzüberschreitende Transaktionen zu verwenden. Um Vertrauen aufzubauen und die Akzeptanz von Kryptowährungen zu fördern, ist mehr Klarheit unerlässlich, insbesondere wenn Indien die Ambition hat, eine wirklich digitale Wirtschaft zu werden.
Denken Sie daran: Eine Schenkungssteuer ist vielleicht nicht das schönste Geschenk, das Sie bekommen können!
Wie hoch ist der Steuersatz auf Kryptogewinne in Indien?
Der Steuersatz beträgt 30 %, abzüglich der ursprünglichen Anschaffungskosten, die abzugsfähig sind.
Gibt es besondere Regeln für internationale Krypto-Geschenke?
Derzeit gibt es keine spezifischen Regeln oder Richtlinien, was zu Unsicherheiten bei internationalen Transaktionen führt.
Was passiert, wenn ich Kryptowährungen geschenkt bekomme?
In Indien unterliegen Kryptogeschenke über 50.000 INR einer Steuer von 30 %, unabhängig davon, ob es sich um Inlands- oder Auslandsgeschenke handelt.