ABN AMRO, die Muttergesellschaft des Online-Brokers Bux, wurde von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) mit einer Geldstrafe von 1,6 Millionen Euro belegt. euro zur Zahlung von Gebühren an Finanz-Influencer, Vergleichsportale und Bestandskunden zur Förderung der Neukundengewinnung.
Laut AFM hat Bux Finanz-Influencer, auch bekannt als Finfluencer, eingesetzt. Diese Influencer geben über soziale Medien Finanzberatung und erhalten eine Vergütung für jeden Follower, der ein Anlagekonto bei Bux eröffnet. Durch diese Konstruktion entstand für die Finfluencer ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele Follower für Bux zu gewinnen.
Diese Vergütungsstruktur stehe jedoch im Widerspruch zum Provisionsverbot, so die AFM, die die Geldbuße am 18. November verhängte. Bux habe die Zahlung dieser Honorare bereits vor rund zwei Jahren eingestellt. Laut AFM wurden bei dieser Methode die Interessen des potenziellen Investors nicht berücksichtigt.
ABN AMRO hat Ende 2023 die in Amsterdam ansässige Brokerplattform Bux mit dem Ziel übernommen, seinen Privatkunden-Investmentzweig und seine digitale Präsenz zu stärken. Laut einer separaten Erklärung von Bux vom Dienstag Bank Kenntnis von den Diskussionen zwischen Bux und dem Vorgesetzten bezüglich des Provisionsverbots.
Warum erhielt Bux eine Geldstrafe von 1,6 Millionen Euro?
BUX, eine Tochtergesellschaft von ABN AMRO, wurde von der niederländischen Finanzmarktaufsicht (AFM) mit einer Geldstrafe von 1,6 Millionen Euro belegt, weil das Unternehmen Gebühren an Finanz-Influencer, Vergleichswebsites und bestehende Kunden für die Anwerbung neuer Kunden gezahlt hatte.
Was ist das Problem mit den von Bux gezahlten Gebühren?
Die von Bux an Finanz-Influencer und andere gezahlten Honorare verstießen gegen das Provisionsverbot. Zudem stellte die AFM fest, dass die Interessen potenzieller Investoren nicht berücksichtigt wurden.
Wusste ABN AMRO von den Gesprächen zwischen Bux und der Aufsichtsbehörde über das Provisionsverbot?
Ja, laut einer Erklärung von Bux war ABN AMRO über die Diskussionen zwischen Bux und der AFM über das Provisionsverbot informiert.