Bitcoin Edelmetalle befinden sich derzeit an einem bemerkenswerten Wendepunkt: Sie erscheinen im Vergleich zu Gold und der globalen Geldmenge unterbewertet. Dies deutet laut Samson Mow auf eine mögliche Preisumkehr hin. CEO Mow vom Bitcoin-Technologieunternehmen Jan3 argumentiert, dass Bitcoin, basierend auf seiner Bewertung im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von Gold oder der gesamten globalen Geldmenge, zwischen 24 % und 66 % unter dem erwarteten Trend liegt. Daraus ergibt sich eine entscheidende Erkenntnis: Gold erscheint derzeit überbewertet.
Der Schlusskurs der Gold-Futures für April bei 5.247,90 US-Dollar und der Handel mit tokenisiertem Gold, wie beispielsweise PAX Gold USD, bei 5.404,14 US-Dollar deuten auf eine interessante Marktdynamik hin, die Anleger genauer untersuchen sollten.
Ein weiterer wichtiger Indikator, den Mow anführt, ist der Z-Score von Bitcoin. Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, wie nah der Bitcoin-Kurs an seinen historischen Durchschnittswerten liegt. Ein Z-Score von 0 bedeutet, dass der Kurs dem Durchschnitt entspricht, während ein Wert über 0 bedeutet, dass der Kurs über dem Durchschnitt liegt. Aktuell liegt der Z-Score des Bitcoin-Gold-Verhältnisses bei etwa -1,24. Dies deutet darauf hin, dass Bitcoin unter seinem Durchschnittswert gehandelt wird.
Historisch gesehen konnte Bitcoin bei einem Z-Score unter -2 deutliche Kursanstiege verzeichnen. Beispielsweise fiel der Score im November 2022 während des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX unter -3; in den darauffolgenden zwölf Monaten stieg der Bitcoin-Kurs um über 150 %. Solche historischen Daten liefern wichtige Kontextinformationen für die Beurteilung des aktuellen Marktes durch Anleger.
Mows Ansicht steht im deutlichen Widerspruch zu anderen Analysten, die aufgrund anhaltender Unsicherheit der Anleger und geopolitischer Spannungen eine weitere Preiskorrektur prognostizieren. Aktuelle Analysen deuten darauf hin, dass Bitcoin auf 50.000 US-Dollar fallen könnte. Dies erinnert an den Bärenmarkt von 2022, als Bitcoin um mehr als 50 % von seinem Höchststand auf ein Tief von rund 60.000 US-Dollar einbrach. Derzeit liegt der Kurs bei etwa 66.400 US-Dollar, was unter anderem auf die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten zurückzuführen ist.
Die Geschichte lehrt uns, dass Märkte häufig auf äußere Einflüsse und Stimmungsschwankungen reagieren. Im März 2020, während der Covid-Krise, fiel der Z-Score unter -2, und Bitcoin erreichte ein Tief von rund 3.717 US-Dollar. Darauf folgte im nächsten Jahr eine beeindruckende Rallye von über 300 %, die im November 2021 ihren Höhepunkt bei rund 69.000 US-Dollar erreichte.
Was bedeutet der Z-Score für Bitcoin-Investoren?
Der Z-Score gibt Anlegern Aufschluss über die aktuelle Preisposition von Bitcoin im Vergleich zu seinen historischen Durchschnittswerten. Ein niedriger Z-Score kann auf einen unterbewerteten Markt hindeuten und somit eine Kaufgelegenheit bieten.
Wirkt sich die aktuelle geopolitische Lage nachteilig auf den Bitcoin-Preis aus?
Ja, geopolitische Spannungen können den Bitcoin-Kurs beeinflussen, da sie häufig zu Unsicherheit an den Märkten führen. Anleger sollten diese externen Faktoren in ihre Anlagestrategien einbeziehen.
Was können wir aus den bisherigen Preisreaktionen von Bitcoin lernen?
Historische Trends zeigen, dass Bitcoin nach einer Phase des Kursrückgangs häufig einen deutlichen Preisanstieg verzeichnet. Dies kann von Anlegern als potenzielle Einstiegschance vor einem signifikanten Preisanstieg gesehen werden.