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Bitcoin noch nicht an der Spitze, was sagen die Signale 1

Bitcoin: Noch nicht am Höhepunkt – was sagen die Signale?

Lesezeit: 4 Minuten

Obwohl Bitcoin Obwohl wir Ende 2024 einen Schritt zurück gemacht haben, glauben wir immer noch, dass der wahre Höhepunkt dieses Zyklus noch bevorsteht. Wir haben diese Position monatelang wiederholt, auch wenn unsere Strategie vorübergehend einen Ausstiegspunkt anzeigte. Da Bitcoin mit 111.400 US-Dollar ein neues Allzeithoch erreicht hat, scheint dieser Glaube stärker denn je.

Warum wir denken, dass dies noch nicht der Höhepunkt ist

Unsere Vision basiert auf einer Reihe zuverlässiger Indikatoren, die auch in der Vergangenheit erfolgreich Spitzen und Tiefpunkte vorhergesagt haben. Ein Beispiel? Im November 2022 sagten uns diese Signale bereits, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt erreicht hatte – und sie hatten Recht.

Viele Analysten vergleichen die Preisbewegungen von Bitcoin einfach mit früheren Zyklen, aber wir sehen, dass sich die Dynamik geändert hat. Während in der Vergangenheit vor allem das Block-Reward-Halving-Event (das „Halving“) für explosive Anstiege sorgte, sind nun neue Kräfte am Werk: institutionelle Käufe über ETFs und erfahrene Anleger (HODLer), die ihre Coins nicht verkaufen. Dadurch verläuft dieser Zyklus etwas anders – die Grundstruktur bleibt jedoch erkennbar.

Was wir vom bevorstehenden Gipfel erwarten

Unsere Vermutung? Vom absoluten Höhepunkt sind wir noch zwei starke Preissteigerungen entfernt. Zu den möglichen Szenarien gehört ein Anstieg auf 125.000–135.000 US-Dollar, gefolgt von einer Korrektur und einem letzten Sprung auf 150.000–165.000 US-Dollar.

Wichtiger als Kursziele sind allerdings die Kernindikatoren. Sie geben derzeit keine Signale von sich, die auf einen nahenden Höhepunkt hindeuten – und das ist wichtig, um die Erwartungen realistisch zu halten. Was sagen die wichtigsten Indikatoren aus?

Der Kwiatkowski-Top-Indikator

Dieser Indikator dient zur Messung einer Marktüberhitzung. Bei früheren Höchstständen lag er meist bei rund 40. Aktuell liegt er trotz Rekordpreis nur bei 17. Erst über 20 sind Anzeichen einer Überhitzung zu erkennen.

Der relativ niedrige Stand bestätigt, dass wir den Höhepunkt noch nicht erreicht haben. Sogar im vorherigen Zyklus, der von externen Faktoren wie dem Bergbauverbot in China und dem Hype um Wachstumsaktien dominiert wurde, blieb der Indikator wertvoll.

MRHR: Verhältnis von Miner-Einnahmen zu Hashrate

Dies misst das Verhältnis zwischen den Einnahmen der Miner und der Rechenleistung des Netzwerks. Während der Höchststand zuvor bei etwa 5 lag, liegt er jetzt bei nur noch 1,75 – sogar niedriger als während des ETF-Hype Anfang 2024. Dies deutet darauf hin, dass noch viel Raum für Wachstum besteht.

Transaktionsgebühren vs. Mining-Einnahmen

In Spitzenzeiten liegt der Anteil der Transaktionsgebühren an der gesamten Mining-Belohnung bei über 12 %. Jetzt? Knapp über Null. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Netzwerkaktivität ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Börsen-Geldflussindikator

Dadurch wird gemessen, wie viel Geld an die Börsen fließt. Aktuell liegt er bei 13, wobei ein Wert über 250 üblicherweise auf einen bevorstehenden Peak hinweist. Der niedrige Wert deutet also darauf hin, dass wir uns noch nicht am Ende dieses Zyklus befinden – aber sobald die Dynamik zunimmt, könnte diese Zahl schnell steigen.

Was liegt vor uns?

Obwohl Bitcoin derzeit ein Allzeithoch erreicht hat, hat es dieses Niveau schrittweise erreicht – ohne einen explosiven Sprung. Dies bestätigt unseren früheren Verdacht: Der Gipfel ist noch nicht in Sicht.

Derzeit sind mehr neue Wallets aktiv, aber es handelt sich um ein stetiges Wachstum. Dies bedeutet, dass die breite Öffentlichkeit noch nicht in großer Zahl auf den Zug aufgesprungen ist. Gleichzeitig beginnen langfristige Anleger langsam, ihre Münzen zu verkaufen – ein normales Verhalten in dieser Phase.

Zwei mögliche Szenarien

Szenario 1: Der explosive Ausbruch

Bitcoin hat in früheren Bullenläufen bewiesen, dass es oft einen langsamen, stetigen Anstieg gibt, bevor es plötzlich explodiert. Dieses Muster sehen wir jetzt erneut. Bisher gab es noch keinen massiven Zufluss an ETF-Geldern oder Privatanlegern – das ist genau die Art von Ruhe vor dem Sturm, die wir schon einmal erlebt haben.

Szenario 2: Ein langsamer, stetiger Anstieg

Sollten externe Faktoren (wie ETF-Zuflüsse oder makroökonomischer Optimismus) ausbleiben, könnte Bitcoin in einem stetigen Aufwärtstrend verharren. Dies würde den Anlegern zwar mehr Geduld abverlangen, muss aber nicht zwangsläufig ein schlechtes Zeichen sein.

Gibt es noch Raum für Wachstum?

Absolute. Technisch gesehen scheint Bitcoin derzeit nicht überhitzt zu sein. Eines der führenden Modelle – das MLDP Z-Score-Modell basierend auf dem Metcalfeschen Gesetz – zeigt, dass Bitcoin mit einem Score von 1,96 immer noch deutlich unter dem „überkauften“ Niveau liegt (das in euphorischen Zeiten normalerweise bei etwa 3 oder sogar 4 liegt). Das bedeutet: Es besteht noch viel Spielraum für einen Anstieg in Richtung 120.000 US-Dollar oder mehr.

Fazit: Die Zuversicht bleibt hoch

Selbst jetzt, wo Bitcoin seinen Höchststand erreicht hat, Natürlich Wir bleiben bei unserer Analyse: Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Dass Bitcoin ohne großen Hype oder Schlagzeilen so weit gekommen ist, ist tatsächlich ein Zeichen von Stärke.

Unser Hauptsignal – das SOPR-Modell – ist vor Kurzem wieder positiv geworden. Normalerweise wechselt dieser Indikator nur einmal pro Zyklus von negativ zu positiv. Das macht diese Wende zu einem wichtigen bullischen Signal.

Auch in den kommenden Wochen werden wir unseren Top-Indikatoren weiterhin besondere Aufmerksamkeit schenken. Diesen Signalen zufolge besteht derzeit kein Grund zur Sorge – vielmehr ein Grund, wachsam zu bleiben, was noch kommen könnte.

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