Der belgische Aion Bank, bis 2019 unter dem Namen Banca Monte Paschi Belgium bekannt, wurde mit einer Geldstrafe von 700.000 euro Die von der Finanzmarktaufsicht FSMA verhängte Geldbuße ist ein Verstoß gegen die niederländische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FSMA). Diese Nachricht finden Sie auf Spaargids.be. Dort finden Sie ausführliche Erläuterungen zu den Hintergründen dieser Geldbuße.
Vom 1. Dezember 2019 bis zum 30. Juni 2024 erhielten 7.232 Kunden keinen oder einen falschen Treuebonus auf ihr klassisches Sparkonto. Der Treuebonus ist eine zusätzliche Vergütung, die Kunden auf ihren Basiszinssatz erhalten, sofern sie ihr Geld länger als ein Jahr liegen lassen. Insgesamt beläuft sich dies auf 550.898,01 Euro.
Die Bank selbst meldete die Fehler im Januar 2024 der FSMA, nachdem sie die Probleme entdeckt hatte. Sie gab an, dass es Probleme mit der Software zur Zinsberechnung gab. Diese Probleme reichten bis Dezember 2019 zurück, als die Software in Betrieb genommen wurde, und dauerten bis September 2024, als das Berechnungsmodul ersetzt wurde.
Die FSMA hat beschlossen, der Aion Bank eine Entschädigung in Höhe von 700.000 Euro aufzuerlegen.
Darüber hinaus ist die Bank verpflichtet, ihre Kunden zu entschädigen. Sie gibt an, bereits 530.316 Euro ausgezahlt zu haben. Der verbleibende Betrag von 20.582 Euro wurde an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet. Dabei handelte es sich um Geld von Kunden, die nicht auf die Mitteilung der Bank reagiert hatten, oder um Beträge unter einem Euro.