Die Eröffnung eines Bankkontos ist heutzutage einfacher denn je, vor allem dank des Aufstiegs der sogenannten Neobanken. Diese vollständig digitalen Bank, wie z bunq, Revolut, N26 und Monese bieten über ihre Apps verschiedene Vorteile. ABN AMRO schließt sich dieser Gruppe nun mit seiner neuen Marke BUUT an.
In der Pressemitteilung machte ABN AMRO noch keine näheren Angaben zu BUUT, der neuen Bank von Tikkie. BUUT wurde innerhalb eines Jahres von Grund auf als vollwertige Bank speziell für junge Menschen aufgebaut. Der Slogan lautet „Die Bank, die es mit einem Tikkie anders macht“ – eine klare Anspielung auf die beliebte Zahlungs-App. ABN AMRO verspricht, dass BUUT Funktionen bieten wird, die den Bedürfnissen junger Menschen gerecht werden und sie bei der Verwaltung ihres Geldes unterstützen.
Die genauen Details von BUUT, wie Mindestalter und spezifische Funktionen, sind noch nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass es vom Tikkie-Team entwickelt wurde und „benutzerfreundlich, interaktiv, vollständig visuell und zu 100 % auf die Welt einer neuen Generation zugeschnitten“ ist. Außerdem ist bekannt, dass es vollständig digital funktioniert und eine App dafür veröffentlicht wird. BUUT wird voraussichtlich nach dem Sommer auf den Markt kommen, Interessenten können sich aber bereits jetzt auf eine Warteliste setzen lassen.
Ob BUUT Apple Pay unterstützen wird, ist noch nicht bekannt. Bild und Logo zeigen jedoch eindeutig eine physische Debitkarte, die junge Menschen heutzutage kaum noch nutzen. Für Apple Pay muss man in den Niederlanden in der Regel mindestens 16 Jahre alt sein, daher ist es möglich, dass die Karte hauptsächlich für jüngere Nutzer gedacht ist.
Dies ist nicht das erste Mal, dass ABN AMRO eine digitale Alternative eingeführt hat. Vor einiger Zeit gab es bereits Moneyou Go, eine Banking-App der ABN AMRO-Tochter Moneyou, und die Grip-App, die keine Bank war, sondern eine App, die Ihre Zahlungen kategorisierte.