ING schloss das Jahr 2025 erfolgreich mit einem Nettogewinn von 6,3 Milliarden Euro ab, einem Ergebnis, das trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und leicht steigender Kosten nahezu identisch mit dem des Vorjahres ist. Bank erzielte einen Umsatz von mehr als 23 Milliarden Euro, was einem Anstieg von fast 2 % gegenüber 2024 entspricht.
Der Gewinn der ING wurde primär durch gestiegene Serviceumsätze und ein stetiges Kundenwachstum getragen. So gewann die Bank beispielsweise im vergangenen Jahr über eine Million neue europäische Nutzer für ihre Zahlungs-App. Zudem profitierte die ING erneut von relativ hohen Zinsen, obwohl der Nettozinsertrag im vierten Quartal leicht unter den Erwartungen lag.
Eine zentrale Strategie der ING ist die Reduzierung der Abhängigkeit von Zinseinnahmen. Im Jahr 2025 erzielte die ING Gebühreneinnahmen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro, ein Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Einnahmen machen einen zunehmend größeren Anteil der Gesamteinnahmen aus. Die Bank strebt an, dass die Gebühreneinnahmen bis 2027 rund 20 % der Gesamteinnahmen ausmachen.
ING erzielte im vierten Quartal einen Nettogewinn von 1,41 Milliarden Euro und übertraf damit die Analystenerwartungen deutlich. Die Gebühreneinnahmen beliefen sich auf 1,22 Milliarden Euro und lagen damit über den Prognosen, während der Nettozinsertrag 3,82 Milliarden Euro betrug. Die Aufwendungen stiegen im vierten Quartal um 4 %, vor allem aufgrund von Investitionen in Wachstum, Digitalisierung und Effizienz.
Trotz einer starken Performance im Jahr 2025 CEOSteven van Rijswijk begründet dies mit den anhaltenden geopolitischen Spannungen, die das Wirtschaftsklima belasten. Zudem ist eine stärkere Fokussierung auf Digitalisierung und künstliche Intelligenz geplant, was Auswirkungen auf die Belegschaft der Bank haben könnte.