Ein Solo bitcoin Der Miner mit einer Rechenleistung von etwa 230 Terahashes pro Sekunde hat kürzlich Block 943.411 validiert und dabei 3,139 gesammelt. BTCDer Wert des Mining-Unternehmens wird auf rund 210,000 US-Dollar geschätzt. Bemerkenswerterweise leistet dieses Unternehmen einen so geringen Beitrag zur gesamten Netzwerkleistung, dass er in den meisten Dashboards abgerundet wird. Der Miner war mit solo.ckpool.org verbunden, einem anonymen Solo-Mining-Pool, der 2014 eingeführt wurde und es den Betreibern ermöglicht, ihre gesamten Blockbelohnungen abzüglich einer Gebühr von 2 % zu behalten. Con Kolivas, der Entwickler von CKpool, bestätigte den Erfolg über soziale Medien und merkte an, dass die Wahrscheinlichkeit für den Miner, an einem beliebigen Tag einen Block zu finden, bei etwa 1 zu 28.000 lag.
Mit 230 Terahashes erreicht das erfolgreiche Setup lediglich etwa 0,00002 % der geschätzten gesamten Bitcoin-Hashrate, die Anfang April bei rund 1 Zetahash pro Sekunde lag. Diese Leistung entspricht eher einer begrenzten Anzahl intern entwickelter ASICs (anwendungsspezifische integrierte Schaltungen) als einem groß angelegten industriellen Betrieb oder einer gemieteten Cloud-Lösung. Zum Vergleich: Allein das börsennotierte Mining-Unternehmen Riot Platforms verfügt über mehr als 30 Exahashes, was etwa dem 130,000-Fachen der Hashrate dieses erfolgreichen Miners entspricht.
Dieser Sieg ist der 312. Solo-Sieg auf CKpool seit dessen Gründung und der erste seit dem 28. Februar, womit eine 33-tägige Durststrecke beendet wurde. In den letzten zwölf Monaten haben Solo-Pools lediglich 20 Bitcoin-Blöcke gefunden, was einer Gesamtverteilung von 62,96 BTC entspricht. Das bedeutet einen Durchschnitt von einem Solo-Block alle 18,7 Tage, wobei die längste Pause 58 Tage dauerte. Besonders interessant an diesen Zahlen ist, dass sie ein Muster erkennen lassen, das sich in diesem Zyklus mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit wiederholt.
Im Dezember beispielsweise gelang es einem Miner mit einer Leistung von etwa 270 TH/s, die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 30.000 zu übertreffen und eine Belohnung von 284,633 US-Dollar zu erhalten. Im November erreichte ein Miner mit einer Leistung von nur 6 TH/s – der Kapazität eines einzelnen älteren ASIC-Modells, von dem man normalerweise erwarten würde, dass er in Hunderten von Jahren keinen Block findet – eine noch atemberaubendere Chance von 1 zu 180 Millionen und damit eine Belohnung von etwa 265,000 US-Dollar. Und im Februar wandelte ein Miner, der Cloud-Computing-Kapazität im Wert von etwa 75 US-Dollar nutzte, diese Kapazität in eine Belohnung von 200,000 US-Dollar um, indem er lediglich 1 Petahash für einige Stunden mit CKpool verband.
Welche Bedeutung hat dieser Solo-Mining-Erfolg für den Markt?
Der Sieg verdeutlicht die Unberechenbarkeit und die Chancen des Bitcoin-Mining-Sektors. Obwohl die Erfolgswahrscheinlichkeit extrem gering ist, können Solo-Miner beträchtliche Gewinne erzielen.
Was sagt die lange Dürreperiode über das Solo-Bergbauen aus?
Die längeren Perioden ohne Mining-Erfolge deuten auf zunehmenden Wettbewerb und die Konzentration der Rechenleistung in größeren Mining-Pools hin. Dies lässt vermuten, dass Solo-Mining immer schwieriger wird, während die Netzwerkleistung weiter zunimmt.
Können kleine Bergbauunternehmen mit den Industrieunternehmen konkurrieren?
Obwohl kleinere Miner wie diese erfolgreiche Gruppe gelegentlich Erfolge erzielen können, ist der ständige Druck von großen Playern wie Riot Platforms, die über deutlich höhere Hashraten verfügen, unbestreitbar. Es ist ein Spiel, das viele strategische und finanzielle Überlegungen erfordert.