Der Königstag ist nicht nur für seine nationalen Feierlichkeiten bekannt, sondern gilt mittlerweile auch als Höhepunkt für digitale Zahlungen. Am 27. April wurden insgesamt 756.316 Zahlungen über Tikkie, die Zahlungs-App von ABN AMRO, abgewickelt. Das entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahr und stellt einen neuen Tagesrekord dar. Von Kroketten auf dem Flohmarkt bis hin zu gemeinsamen Bieren an den Grachten – die Niederlande feiern und bezahlen stilvoll.
Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag im Jahr 2026, an dem etwa 482.338 Tikkies versendet werden, lag das Volumen am Königstag um satte 56 % höher. In der Spitze wurden 45 Zahlungen pro Sekunde und ein Höchstwert von 1.268 pro Minute verzeichnet.
Moreno Kensmil von Tikkie erklärt: „Der Königstag ist wahrscheinlich der Tag, an dem die Niederländer am häufigsten fragen: ‚Kannst du mir einen Tikkie schicken?‘. Wir sehen, dass die Leute ihn für alle möglichen Dinge verwenden: auf dem Flohmarkt, aber auch außerhalb davon für Essen, Getränke und all die gemeinsamen Erlebnisse.“
Der Charakter des Tages spiegelt sich deutlich in den Zahlungen wider. Der durchschnittliche Preis für ein Tikkie am Königstag betrug 33,18 €, deutlich weniger als der Jahresdurchschnitt von 51,51 €.
Viele Zahlungen lagen sogar unter zehn Euro, und Beträge unter einem Euro waren üblich. Die am häufigsten verwendeten Bezeichnungen wie „Königstag“, „Bier“, „Trinken“, „Pizza“ und „Toilette“ vermitteln einen guten Eindruck von den Feierlichkeiten.
Bemerkenswert ist auch der Aufstieg des QR-Codes. Am Königstag wurden 37,3 % aller Tikki-Fahrten per QR-Code bezahlt, im Vergleich zu nur 5 % an einem durchschnittlichen Tag. Der Straßenhändler auf dem Flohmarkt mit seinem selbstgemachten QR-Code-Schild gehört mittlerweile zum gewohnten Bild.
